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Bayern 2

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Evangelische Perspektiven

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Morgen mit Gedanken zur Osterzeit Abtpräses Jeremias Schröder 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Hans Döllgast Architekt der Wiederherstellung Trümmerfrauen Mythos einer Schwerstarbeit Das Kalenderblatt 08.04.1904 Der britische Okkultist Aleister Crowley beginnt mit der Niederschrift seines "Buch des Gesetzes" Von Katharina Hübel Hans Döllgast - Architekt der Wiederherstellung Autorin: Kristina Dumas / Regie: Martin Trauner Die einen lehnten ihn ab, sie nannten seine Architektur ein "kargen Flickwerk", die anderen verehrten ihn, weil sie von seiner schlichten Architektur beeindruckt waren. Nach ersten Projekten während der NS-Zeit machte sich Hans Döllgast im Nachkriegsdeutschland einen - umstrittenen - Namen durch sein Konzept der schöpferischen Wiederherstellung.Hans Döllgast war besessen von der Idee, die im Krieg zerstörte Alte Pinakothek wiederherzustellen. Die zerbombte Gemäldegalerie aus dem 19. Jahrhundert sollte nach dem Krieg komplett abgerissen und an einer anderen Stelle ganz neu aufgebaut werden. Jahrelang kämpfte Hans Döllgast dafür, die Alte Pinakothek zu erhalten. Was motivierte ihn, wie sieht seine Architektur aus und mit welchen Materialien arbeitete er? Trümmerfrauen - Mythos einer Schwerstarbeit Autorin: Marita Krauss / Regie: Martin Trauner In den Jahren 1944 bis 1947 wurden Frauen zu Überlebenskünstlerinnen des Alltags. Die meisten Männer waren eingezogen und Frauen arbeiteten nun in der Rüstungsindustrie oder im Büro verantwortlich mit. Gleichzeitig versorgten sie ihre Familien: Auf dem Schwarzen Markt tauschten sie Schmuck gegen Butter und buken aus Eichel-Mehl Lebkuchen. Als es nach Kriegsende an den Wiederaufbau der zerstörten Häuser ging, klopften die Frauen Mörtel von Ziegelsteinen und unterstützen die Maurer tatkräftig bei der Arbeit. So entstand der Mythos, es seien die Frauen gewesen, die als "Trümmerfrauen" mehr oder weniger mit bloßen Händen die Schutträumung geleistet hätten. Doch in den meisten deutschen Städten, so auch in Bayern, wurde die Trümmerräumung mit Hilfe der Besatzer von professionellen Baufirmen durchgeführt. Denkmäler setzte man aber nicht den tüchtigen Frauen der Trümmerzeit, sondern den legendären "Trümmerfrauen". Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Nicole Ruchlak

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Phosphat - Gefahr für das Wasser Von Ursula Klement und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Phosphat - Gefahr für das Wasser Auf dem Acker ist Phosphat ein wertvoller Dünger, im Gewässer ein Schadstoff, der den Artenrückgang vorantreibt. Was bringen Abwasserreinigung, Ackerrandstreifen und andere Maßnahmen den Flüssen und Seen?

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung um 20.05 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Schnarchen Von Lärm, Luftmangel und Lösungen Der Atem Rhythmus des Lebens Das Kalenderblatt 08.04.1904 Der britische Okkultist Aleister Crowley beginnt mit der Niederschrift seines "Buch des Gesetzes" Von Katharina Hübel Schnarchen - Von Lärm, Luftmangel und Lösungen Autorin: Anne Kleinknecht / Regie: Christiane Klenz Die meisten nächtlichen Krachmacher werden irgendwann von ihrem Bettnachbarn darauf gebracht. Selbst würden sie gar nicht merken, in welcher Lautstärke sie im Schlaf sägen, röcheln, pfeifen oder rasseln. Sind die Schnarchgeräusche kurz und dezent, gelten sie als unbedenklich. Je lauter und ausdauernder dagegen jemand schnarcht, desto genauer hören Mediziner hin. Denn die Geräusche könnten auf eine sogenannte Schlafapnoe hindeuten. Die nächtlichen Atemaussetzer plagen vor allem Männer und hier vor allem die, die ein paar Kilo zu viel auf die Waage bringen oder sich am Abend Alkohol gönnen. Die langfristigen Folgen des Sauerstoffmangels sind nicht zu unterschätzen: Schlaganfall, Herzinfarkt und ein erhöhtes Risiko für Demenzerkrankungen gehören dazu. Doch es gibt gute Gegenmaßnahmen. Der Atem - Rhythmus des Lebens Autorin: Bettina Weiz / Regie: Sabine Kienhöfer Es ist so groß wie ein Fingernagel und sitzt im Innersten des Gehirns: das Atemzentrum. Von den unzähligen Zellen des Körpers bekommt es ständig Meldung, wieviel Energie sie gerade brauchen, das heißt: wieviel Sauerstoff. Dementsprechend befiehlt das Atemzentrum der Lunge, Luft zu holen. Ein Vorgang, über den kein Mensch nachzudenken braucht. Zum Glück. Am Ende würde er vielleicht vergessen zu atmen, und dann würde er sterben, denn der Atem ist der Rhythmus des Lebens. Ohne ihn geht nichts, vom ersten bis zum letzten Schnaufer. Doch für kurze Zeit kann man dem Atemzentrum leicht ein Schnippchen schlagen: Man kann absichtlich schneller oder langsamer atmen, mit dem Atem Musik machen oder ganz die Luft anhalten - mit direkten Auswirkungen auf Körper und Geist. Kein Wunder, dass der Atem in manchen Philosophien wie etwa der jahrtausendealten aus Indien auch als Seele verstanden wird. Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Matthias Eggert

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Anja Scheifinger im Gespräch mit Ernst Hisch, Entwicklungshelfer Wiederholung um 22.05 Uhr Im Alter von drei Jahren wollte er Missionar werden. Dann aber machte er eine Banklehre, ließ sich zum Ergotherapeuten ausbilden und ging schließlich als 24-jähriger auf eine Leprainsel nach Thailand. Somit hatte Ernst Hisch seine Bestimmung gefunden.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Nachhaltige Chemikalien Nur noch umweltverträgliche Stoffe in Europa? Von Hellmuth Nordwig Substanzen in Plastik und Kosmetika wirken so wie Hormone; Stoffe, mit denen unsere Sportjacken beschichtet sind, überdauern Jahrtausende in der Umwelt. Für solche Entwicklungen wird die chemische Industrie seit Langem kritisiert. Und trotz aller Regeln schien die Politik weitgehend machtlos. Bis Anfang Oktober 2020: "Es ist Zeit für einen anderen Ansatz", verkündete da der EU-Umweltkommissar, der Litauer Virginijus Sinkevièius. Und er lässt Taten folgen: Im Rahmen des "European Green Deal" beschließt die EU-Kommission eine neue "Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit". Ein radikaler Wandel gegenüber der bisherigen Chemiepolitik: hin zu umweltverträglichen Substanzen, die nach Gebrauch abgebaut werden können und dem Klima nicht schaden. Ganze Stoffgruppen - etwa die hormonwirksamen Chemikalien - sollen eingeschränkt werden. Umweltverbände und viele Fachleute sind euphorisch. Doch die Industrie - gerade in Deutschland - gibt sich skeptisch und will ihren Einfluss geltend machen in den Verhandlungen über Gesetze, die erst noch ausgearbeitet werden müssen. Redaktion: Dorothee von Canstein

18.30 Uhr
radioMikro

Als die Steine noch Vögel waren (3/5) Von Marjaleena Lembcke Mit Esther Hausmann Teil 4: Freitag, 9. April 2021, 18.30 Uhr

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Volle Tatze Flunkerkatze Wie ich einen Lachanfall gebändigt hab Von Martina Baumbach Erzählt von Christiane Roßbach Volle Tatze Flunkerkatze: Wie ich einen Lachanfall gebändigt hab Chili, die verwegenste Katze im Universum, steckt ständig bis zum Hals in Abenteuern. Als sie im Uluguru-Gebirge Leute trifft, die sich seit Tagen vor Lachen auf dem Boden kugeln, wird es ganz schön knifflig. Und das ist volle Tatze wahr! (Erzählt von Christiane Roßbach)

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Franziska Eder und Roderich Fabian

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung von 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Donnerstag

Nach oben buckeln, nach unten treten - Diederich Heßling ist fies, feige und rücksichtslos. "Der Untertan" ist Heinrich Manns scharfsinniger Blick auf das, was jeden autoritären Laden zusammenhält. Zum 150. Geburtstag des Schriftstellers fast ungekürzt: 19 Stunden Lesung mit Hans Korte Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp Nach oben buckeln, nach unten treten - Heinrich Manns Roman ist eine großartige Reise in die Gesellschaft des Kaiserreichs, aber der Typus "Diederich Heßling" war leider nicht nur unter Wilhelm I und II vertreten. Genial Manns Beschreibung der Persönlichkeit, die autoritäre Systeme am Laufen hält - und schmerzlich wahr seine psychologische Hellsichtigkeit. Wer heute von Diederich lese, denke an Donald Trump, nämlich den Untertan an der Macht, schrieb die Wochenzeitung "Die Zeit". Und so war "Der Untertan" seit Entstehen (ab 1906) und Erscheinen (als zusammenhängender Roman 1918, der Vorabdruck wurde nach dem Ausbruch des ersten Weltkriegs unterbrochen) immer schon "aktuell wie nie". "Ein weiches Kind", mit Schlägen zugerichtet, lernt Diederich schnell, wie ein erfolgreicher deutscher Mann sein muss: schneidig, rücksichtslos und von "namenloser Zivilfeigheit" (Tucholsky). Befehlen und gehorchen lernt er in Schule, Studentenverbindung und in Liebessachen, dem Militär und dem Kaiser gilt seine Bewunderung, Dienst leisten will er aber lieber nicht. Als Fabrikchef macht er liberalen Gedanken und nicht blonden Elementen den Garaus, wo's nur geht. Ein Jahrhundertroman, unterhaltsam, erschütternd und klug, im Jahr des 150. Geburtstags Heinrich Manns fast ungekürzt zu hören in der klassischen Lesung auf Bayern 2 und als BR Podcast, 19 Stunden in einer historischen Aufnahme mit Hans Korte (NDR 1991, Bearbeitung für Podcast BR 2021). Moderation und Redaktion: Judith Heitkamp.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Anja Scheifinger im Gespräch mit Ernst Hisch, Entwicklungshelfer Wiederholung von 16.05 Uhr Im Alter von drei Jahren wollte er Missionar werden. Dann aber machte er eine Banklehre, ließ sich zum Ergotherapeuten ausbilden und ging schließlich als 24-jähriger auf eine Leprainsel nach Thailand. Somit hatte Ernst Hisch seine Bestimmung gefunden.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Die Musik von Morgen

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zur Osterzeit Abtpräses Jeremias Schröder und Kalenderblatt 09.04.1860 - Älteste bekannte Tonaufzeichnung entsteht

00.10 Uhr
Concerto bavarese

Enjott Schneider: "... so lose im Raum" (Robert Schneider, Sprecher; Luzerner Knabenchor; Ein Instrumentalensemble: Gerd Guglhör); Robert Owens: Romanze (Edmund Wächter, Flöte; Robert Owens, Klavier); Walter Prokop: Sonatine (Hermann Klemeyer, Flöte; Fritz Froschhammer, Klavier); Fritz Schieri: "Vom Sieben-Nixen-Chor" (Wolfgang Wirsching, Bariton; Fabio Romano, Klavier; Madrigalchor der Hochschule für Musik und Theater München: Max Frey); Enjott Schneider: "Prélude en rose" (Johannes Klier, Gitarre; Seraphin Quartett)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Leos Janácek: "Lachische Tänze" (Gewandhausorchester Leipzig: Václav Neumann); Ludwig van Beethoven: Sonate C-Dur, op. 2, Nr. 3 (Jewgenij Kissin, Klavier); Richard Strauss: "Capriccio", Schlußszene der Madeleine (Felicity Lott, Sopran; Royal Scottish National Orchestra: Neeme Järvi), Joachim Raff: Six Morceaux, op. 85 (Ingolf Turban, Violine; Jascha Nemtsov, Klavier); Jean Sibelius: Symphonie Nr. 7 C-Dur (Pittsburgh Symphony Orchestra: Lorin Maazel)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Anton Fils: Symphonie A-Dur (L'Orfeo Barockorchester: Michi Gaigg); Igor Strawinsky: "Psalmensymphonie" (Windsbacher Knabenchor; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Karl-Friedrich Beringer); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 4 D-Dur (Heidelberger Sinfoniker: Thomas Fey)

04.58 Uhr
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