Tagestipps

Montag 19:00 Uhr HR1

hr1-Lounge in Concert mit ABBA

Alles Gute zum 70. Geburtstag, Agnetha Fältskog Moderation: Daniella Baumeister Am 5. April 2020 ist Abba-Sängerin Agnetha Fältskog 70 Jahre alt geworden. In der hr1-Lounge in Concert rufen wir die goldenen ABBA-Zeiten zurück ins Gedächtnis: "ABBA live in Wembley 1979" - aus dem gleichnamigen Album von 2014 spielen wir zwei Stunden lang die größten Highlights der schwedischen Pop-Gruppe.

Montag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Pamelas Potentiale - Zauber, Flöte, Deluxe (1/2) Opernstar in einem Tag Von Pauline Jacob, Isabel Mehl und Georg Conrad Anschließend: WDR 3 Foyer

Montag 19:05 Uhr SWR2

SWR2 Tandem

Das Elektropop-Poetenpaar - 20 Jahre 2raumwohnung Gäste: Inga Humpe und Tommi Eckart Moderation: Bernd Lechler Redaktion: Martina Kögl Nein, sie trafen sich nicht in einem Garten. Aber auch nach 20 Jahren Band- und Liebesgeschichte sind sich Inga Humpe und Tommi Eckart nicht einig darüber, wo sie einander das erste Mal begegnet sind: In einem Studio, wie Inga meint. Oder doch an einer Tankstelle, wie sich Tommi erinnert. Klar ist: ihr erster gemeinsamer Song "Wir trafen uns in einem Garten" schaffte es im Sommer 2000 direkt in die Charts. Privat gerade ein Paar geworden, gründeten sie 2raumwohnung und liefern seither regelmäßig Alben ab, auf denen Inga Humpes verträumter Gesang und Tommi Eckarts coole Beats verschmelzen. 2020 steht ihre Jubiläumstour auf dem Programm. In SWR2 Tandem reflektieren sie gemeinsam ihren musikalischen Weg, von Punk über Neue Deutsche Welle und Techno bis 2raumwohnung.

Montag 19:05 Uhr Ö1

Dimensionen

Die Erschließung Sibiriens Von Brigitte Voykowitsch "Kraft und Zauber der Taiga liegen nicht in gigantischen Bäumen und nicht in einer Grabesstille, sondern darin, dass vielleicht nur die Zugvögel wissen, wo sie zu Ende ist", schrieb der russische Schriftsteller Anton Tschechow 1890 während seiner Reise durch Sibirien. 9.000 Kilometer erstreckt sich Russland von West nach Ost, dabei entfallen 23 Prozent der Landfläche auf den europäischen Teil, der große Rest auf den asiatischen - also auf Sibirien und den Fernen Osten. Dieser Raum teilt sich in elf Zeitzonen. Mit Schiffen, zu Pferd, mit Schlitten und Kutschen, später per Bahn und Flugzeug haben die Bewohner Russlands ihr Land erschlossen. In jüngster Zeit wird wieder der Ausbau der Baikal-Amur-Magistrale in Angriff genommen, einer Bahnstrecke nördlich der Transsibirischen Eisenbahn. Manche Regionen werden indes schwer erreichbar bleiben. Es gibt auch Gruppen, die das schätzen, weshalb Wissenschafter das "Recht auf Abgelegenheit" erforschen.

Montag 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Lob der Dissidenz? Vom Widerständigen in unserer Gesellschaft Von Heiner Kiesel Der Prototyp eines Dissidenten ist ein Intellektueller (gerne mit Bart), der sich einem autoritären Regime widersetzt und sich von nichts abschrecken lässt - Václav Havel, Jürgen Fuchs, Alexander Solschenizyn. Das Erinnern an ihren Mut gehört inzwischen zur Folklore des wiedervereinigten Deutschlands. Dissidenz selbst scheint ein unzeitgemäßer Begriff geworden zu sein. Zumindest einer, der wenig mit unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaftsordnung zu tun hat. Warum sollte man auch ungehorsam sein, sich verweigern in einem politischen System, das Meinung erlaubt und Freiheit propagiert? Es gibt tatsächlich Gründe dafür, viel radikaler zu werden.

Montag 19:30 Uhr Ö1

On stage

US-Trompeter Theo Croker bei Jazz The City in Salzburg Trompeter Theo Croker wurde u. a. als Mitglied der Band von Sängerin DeeDee Bridgewater bekannt, inzwischen ist der 34-Jährige aus Florida längst auch mit eigenen Projekten hervorgetreten, in denen er die Jazztradition mit den Rhythmen und Sounds des Hier und Heute kurzschließt: Im Rahmen des Auftritts beim Festival "Jazz The City" am 18. Oktober 2019 in der Szene Salzburg bot Croker die Musik seines 2019 veröffentlichten, durch den Einsatz von Gastmusikern sowie elektronischen Sounds und Samples vielfärbig geratenen Albums "Star People Nation" in schlanker, großteils akustischer und energetischer Weise dar. In Michael King (Keyboards), Eric Wheeler (Kontrabass) und Michael Ode (Schlagzeug) konnte er sich auf bewährte Sidemen stützen. Gestaltung: Marlene Schnedl

Montag 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

In Concert

Grand Rex, Paris Aufzeichnung vom 17.10.2019 Manu Dibango Zur Erinnerung an den im März verstorbenen Afro-Jazz-Star Moderation: Carsten Beyer Für seine Fans war er der "Papy Groove", die UNESCO zeichnete ihn aus als "Artist for Peace". Der kamerunische Saxofonist Manu Dibango war einer der Pioniere des Afro-Jazz. Bereits mit 15 Jahren kam er nach Frankreich und etablierte dort seinen ganz eigenen Stil: eine Mischung aus traditionellen kamerunischen Makossa-Rhythmen und westlichem Bebop. Er schaffte es mit dem Stück "Soul Makossa" als erster afrikanischer Musiker an die Spitze der US-Charts, wurde anschließend zu einem Star der Weltmusik und arbeitete mit berühmten Kollegen wie Fela Kuti, Herbie Hancock und Youssou N"Dour zusammen. Am 24. März dieses Jahres starb Manu Dibango im Alter von 86 Jahren in einem französischen Krankenhaus an der Lungenkrankheit Covid-19. Wir erinnern an den Afro-Jazz-Star mit einem Konzert, das die Kollegen von Radio France im vergangenen Herbst im Pariser Konzertsaal Grand Rex mitgeschnitten haben. "Safari Symphonique" lautete das Motto des Abends. Manu Dibango wurde dabei begleitet von seiner Soul Makossa Gang und einem 30-köpfigen Streichorchester. Manu Dibango

Montag 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Hell of Fame Von Jörg Albrecht Mit Sebastian Weber, Jule Ronstedt, Ferdinand Schmidt-Modrow, Wiebke Puls, Ilona Grandke und anderen Komposition: Jakob Suske Bearbeitung und Regie: Bernadette Sonnenbichler BR 2013 Den Forever 27-Club hat er nicht mehr geschafft, aber 31 ist auch noch früh: Der Autor Jörg Albrecht ist gestorben, und ein Feature widmet sich diesem kurzen, abgebrochenen Leben. Freunde und Kollegen treten auf und ab. Lieblingsfilme werden anzitiert, Schnipsel aus Leben und Werk ineinander geblendet, Verschwörungstheorien über den Tod gestrickt. War es die Arbeit, die ihn umgebracht hat, oder der Versuch, ein möglichst gutes Leben zu führen? Wer weiß besser darüber Bescheid: der Literaturwissenschaftler, die Agentin oder die Wahrsagerin? Mit "Hell Of Fame" schreibt Jörg Albrecht einen Nachruf auf sich selbst. Was anfangs wie die Chronik eines einzelnen Lebens aussieht, gleitet ab, überschlägt sich, wird zur Darstellung einer global ausgeweiteten urban-medialen Sphäre, in der die Bilder so stark geworden sind, dass sie die Subjekte, die sie abbilden sollen, längst abgedrängt haben. Aber wohin? Oder, anders gefragt: Wenn die Bilder, die man erfüllen will, das Leben schon danach abtasten, was nach dem Tod davon bleibt, was heißt es dann noch, zu leben? Jörg Albrecht, geb. 1981 in Bonn, Prosa, Theatertexte, Hörspiele, Essays, Romane. Weitere BR-Hörspiele "Moon Tele Vision" (2008), "Du kannst nicht immer schimmern, mein Spatz" (2009), "Beyond the Rainbow" (2017).

Montag 20:05 Uhr NDR Blue

NDR Blue In Concert

Das tägliche Radiokonzert - Heute mit Elbow (1/2) Die britische Rockband aus Manchester um Sänger Guy Garvey macht seit 1990 Musik, die auch schon ausgezeichnet wurde: Sowohl einen Brit Award als auch den renommierten Mercury Music Prize haben Elbow gewonnen. Mit ihren bisher neun Studioalben hat sich die Band eine treue Fangemeinschaft erspielt und weiß auch live zu überzeugen: Wir haben für Sie das Konzert von Elbow beim A Summer"s Tale 2019.

Montag 21:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Einstand

Bossa Nova, Saudade und Lieder aus Anatolien Das junge Duo Katiju aus Dresden Von Grit Friedrich Die Gitarristin Julia Schüler stammt aus Angermünde in Brandenburg, die Sängerin Evin Küçükali aus Bochum. Gefunden haben sich die beiden Musikerinnen an der Musikhochschule Dresden. Evin Küçükali erforscht, inspiriert von Aynur oder Mikail Aslan, die Klangwelten ihrer kurdischen und südkaukasischen Vorfahren, entdeckt aber auch türkische Lieder neu. Um die mal zarte, mal kräftige Stimme der Katiju-Sängerin baut Julia Schüler fantasievolle Gitarrenrhythmen. Auf dem Debütalbum schimmern elegante Verspieltheit und die tiefe Liebe zu brasilianischer Musik durch. Mal schmerzlich schwermütig, dann wieder leidenschaftlich klingt das Duo Katiju. Bossa Nova, Saudade und Lieder aus Anatolien

Montag 22:00 Uhr MDR KULTUR

Die dritte Arbeitskraft, mein Geld

Von Michael Stauffer (Übernahme) Eine Anleitung zum Geldvermehren? - Eher ein spielerisches Plädoyer zum angstfreien Jonglieren mit Aktien und anderen verpönten Börseninstrumenten; eine Art Lehrstück gegen die selbstverschuldete Unmündigkeit in Finanzfragen. Michael Stauffer und ein illustres Team aus Experten, Laien und Betroffenen gehen der Frage nach, warum Geld in Aktien anlegen nicht des Teufels und auch die Börse per se nicht böse sind. Nirgends in der Welt ist das Pro-Kopf-Vermögen so hoch wie in der Schweiz: 323.700 CHF pro Person. Da wäre es doch wichtig zu wissen, was mit solchen Summen alles angestellt wird. "Wieso verwalten viele ihr Vermögen nicht selbst?", fragt sich ein Protagonist in Stauffers Hörspiel. Ein anderer schlägt schon die Hände über dem Kopf zusammen, wenn er bloß versucht, online ein Broker-Konto zu eröffnen. Und eine Dritte erfindet ein Smiley-Terminal, wie man es in Flughafentoiletten findet, um zu dokumentieren, wie sie sich beim Geldeinnehmen und -ausgeben, beim Geldverlieren und -gewinnen fühlt. Die Schar Menschen in Stauffers Hörspiel begibt sich auf eine Reise nach einem bewussteren, angstfreien Umgang mit Geld und dessen Wertschöpfung. Sie lösen sich allmählich von klischierten Vorstellungen und werden aktiv, lassen ihr Vermögen für sie arbeiten. Sogar Stauffers Steuerkommissar hört auf, die Bürger zu drangsalieren, und beginnt ein neues, freies Leben. Michael Stauffer, geboren 1972 in Winterthur, macht Prosa in allen Formen. Er ist Autor und Regisseur von über 20 Hörspielen, die in Deutschland, der Schweiz und in Italien ausgestrahlt wurden. Er schreibt Lyrik und improvisiert mit Musikern. Mit Noëlle Revaz tritt er im Duo Nomi-Nomi vielsprachig auf. Er lehrt am Schweizerischen Literaturinstitut der Hochschule der Künste Bern. Michael Stauffer verbessert mit seinem künstlerischen Werk keine einzige Leserin, keinen Zuschauer oder Zuhörer, er transformiert sie alle. Regie: Mark Ginzler; Michael Stauffer Komponist: Michael Stauffer Produktion: SRF 2019 Sprecher: Mona Petri Lutz Wengorz Nils Althaus Michael Stauffer Mark Ginzler (56 Min.)

Montag 23:00 Uhr Eins Live

1LIVE Reportage

Heimweh, Pleiten, lukrative Geschäfte - Leben in der Corona-Krise Von Lena Gilhaus und Lena Breuer Sprechertexte zuhause unter dem Wäscheständer aufzeichnen, Video-Schalten statt Studiogesprächen, Interviews nur über Handy: Die Corona-Krise hat auch den Arbeitsalltag von 1LIVE-Reporterin Lena Gilhaus stark verändert. Aber andere Menschen aus dem Sektor trifft es noch deutlich mehr. Viele Läden müssen schließen, manche Branchen können die gestiegene Nachfrage nicht bedienen und einige Deutsche sind im Ausland gestrandet: Die Krise trifft alle. So ist zum Beispiel Lenas jüngere Schwester Marie für ein Praktikum in Suriname, als plötzlich die Grenzen geschlossen werden. Ein verzweifelter Run auf die Hotlines der Fluggesellschaften und des Auswärtigen Amtes beginnt. Das Praktikum ist bald zu Ende - und dann? Elmira Rafizadehs Story ist nicht weniger dramatisch: Ihre Läden sind dicht, die Angestellten in Kurzarbeit, wie so viele im Land. Die Folge: Ein ausbleibendes Frühjahrsgeschäft, ein ungeplantes Umsatteln auf Onlineshop, Verkäufe per Instagram. Das ist schwierig, aber besser als nichts. Sebastian Plitt, 29, Sohn einer Landwirtfamilie, könnte sich hingegen eigentlich über eine enorm gestiegene Nachfrage freuen: Er betreibt einen Gemüsekisten-Lieferservice. Aber den kleinen Familienbetrieb überfordert die gestiegene Nachfrage. Anders bei Manuel Perera, der ebenfalls in der Branche tätig ist: Er rechnet mit Bestellsteigerungen von 10.000 Prozent und will jetzt Personal aufstocken. Vielleicht ist er einer der wenigen, denen die Krise eine Chance bietet. Die 1LIVE-Reportage über "Heimweh, Pleiten, lukrative Geschäfte: Leben in der Corona-Krise" - am 6. April 2020, ab 23 Uhr in 1LIVE Plan B.

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