Konzerte im Radio

Konzerte

Sonntag 00:03 Uhr Bayern 2

radioJazznacht

Wie bayerische Festivals und Jazzclubs der Corona-Krise trotzen Mit Live-Mitschnitten aus Nürnberg, Neuburg an der Donau, Regensburg und München Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer

Sonntag 08:00 Uhr rbb Kultur

KLASSIK FÜR KINDER

Aus Bach mach neu Aufnahme des rbbKultur Kinderkonzerts vom 23. Dezember 2007 im Großen Sendesaal des rbb Johann Sebastian Bach: Sinfonia F-Dur, BWV 1046a Igor Strawinsky: Konzert für Kammerorchester Es-Dur - ""Dumbarton Oaks"" Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Leitung: Andrew Manze Moderation: Christian Schruff

Sonntag 11:00 Uhr NDR kultur

Das Sonntagskonzert

Triumph der Zeit Louis Spohr: Sinfonie Nr. 2 Richard Strauss: Oboenkonzert Alexander Zemlinsky: "Triumph der Zeit", Suite Salomo Schweizer, Oboe Staatsorchester Braunschweig Ltg.: Srba Dinic Aufzeichnung vom 15. März 2021 in der Stadthalle Braunschweig 11:00 - 11:04 Uhr Nachrichten, Wetter Das Sonntagskonzert

Sonntag 11:03 Uhr Ö1

Matinee

ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigentin: Marin Alsop; Rafal Blechacz, Klavier. Julia Purgina: farewell, lady, farewell (Uraufführung; Auftragswerk des RSO Wien und der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien) * Robert Schumann: Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54 * Nikolai Rimski-Korsakow: Scheherazade, Symphonische Suite aus "Tausendundeine Nacht" op. 35 (aufgenommen am 10. April im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses in Wien). Präsentation: Eva Teimel Als Julia Purgina an den letzten Szenen ihrer Oper feilte, bekam sie - um die Komponistin selber zu paraphrasieren - wie aus heiterem Himmel eine unbändige Lust darauf, eine symphonische Dichtung zu schreiben. Einen "Don Juan" - beziehungsweise eine "Donna Juana"! Es begann die Suche nach einem Charakter - einer Person, die symptomatisch für unsere Zeit ist; stark und kräftig, aber auch verwundbar; die riskiert, gewinnt und verliert; die (anders als Don Juan!) mit ihrer Weiblichkeit spielt, ohne mit anderen zu spielen und die die Luft der Gegenwart atmet und doch zeitlos ist; die bleibt, wo andere flüchten. Gibt es so eine Figur in der Gegenwart überhaupt? Vielleicht gibt es eine Heldin, aber sie verwelkt durch die Mühsalen des Lebens; zerbricht an ihrer Lust und ihren Träumen; glaubt weder an ihre Kraft noch ihre Möglichkeiten; wünscht sich in eine andere Zeit, an einen anderen Ort; verflucht ihre Weiblichkeit; löst sich selbst auf; geht weg, bevor sie (an)gekommen ist. Die Suche ist noch nicht zu Ende, aber bis zum 11. April ist ja auch noch etwas Zeit. Um für seine "Scheherazade" an exotische Melodien zu kommen, fuhr Nikolai Rimski-Korsakow immerhin auf die Krim (hier besuchte er den berühmten, von Puschkin verewigten Tränenbrunnen) und nach Konstantinopel. Die eigentliche Inspiration kam aber wohl von der von ihm vollendeten Oper seines damals unerwartet auf dem Petersburger Akademikerball verstorbenen Freundes Alexander Borodin, "Prinz Igor", in der es von Orientalismen nur so wimmelt. Die Tondichtung ist abstrakt in Prelude, Ballade, Adagio und Finale gegliedert, gleichwohl zieht sich Scheherazade selbst, von der Sologeige vertreten, durch alle Kapitel. Diese beiden symphonischen Dichtungen umklammern ein Leib- und Magenstück des Konzertbetriebs, das allseits so bekannte wie beliebte Schumannsche Klavierkonzert. Der polnische Pianist Rafal Blechacz - weltweit gefeiert für seine pianistische Sensibilität - stand gemeinsam mit dem RSO Wien bereits unter Cornelius Meister auf der Bühne, in der Saison 2020/21 gastiert er erstmals mit Marin Alsop im Wiener Konzerthaus. (Jens F. Laurson)

Sonntag 11:04 Uhr SR2 Kulturradio

Live-Konzert des Saarländischen Staatsorchesters

6. Sinfoniekonzert Saarländisches Staatsorchester Jacopo Sipari, Dirigent Dieter Flury, Flöte Pascal Dusapin Khora Wolfgang Amadeus Mozart Flötenkonzert Nr. 1 G-Dur KV 313 Richard Strauss "Bürger als Edelmann" Direktübertragung aus der Congresshalle Saarbrücken

Sonntag 15:05 Uhr Ö1

Apropos Oper

Mit Michael Blees Zu Gast im Teatro dell"Opera di Roma - Ausschnitte aus Wolfgang Amadeus Mozarts Singspiel-Fragment "Zaide", mit Chen Reiss (Zaide), Juan Francisco Gatell (Gomatz), Markus Werba (Allazim), Paul Nilon (Soliman) und Davide Giangregorio (Osmin), sowie dem Orchester der Opera di Roma unter der Leitung von Daniele Gatti (aufgenommen am 18. Oktober 2020) Um 1780 hatte Mozart an einer "teutschen" Oper, später "Zaide" genannt, gearbeitet, doch er hat dieses Werk nie fertiggestellt; Ouvertüre und Finale fehlen. Deutliche Parallelen zeigt der Fragment gebliebene Singspiel-Entwurf in thematischer Hinsicht zur später entstandenen "Entführung aus dem Serail". Ein Sultan begehrt Zaide, eine europäische Sklavin, diese liebt jedoch einen ganz anderen. Man versucht die Flucht aus dem Serail - und scheitert daran. Wie das Werk geendet hätte, weiß man nicht, da das Libretto von Johann Andreas Schachtner verschollen ist.

Sonntag 19:04 Uhr HR2

hr-Bigband

Konzerte und Produktionen u.a. mit: Act Local - Fokus Rhein-Main Part 4 feat. Fee. | hr Bigband | Arr. & Ltg. Rainer Tempel

Sonntag 19:30 Uhr MDR KULTUR

MDR KULTUR Konzert

Liveübertragungen und Konzertmitschnitte der MDR Ensembles

Sonntag 20:00 Uhr rbb Kultur

RBBKULTUR RADIOKONZERT

Christoph Eschenbach dirigiert das Konzerthausorchester Berlin Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 21 A-Dur, Hob. I:21 Christian Jost: Violinkonzert Nr. 2. Concerto Noir Redux Christian Tetzlaff Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 8 F-Dur, op. 93 Konzertaufnahme vom 06.09.2020 in der Berliner Philharmonie (Musikfest Berlin) Edvard Grieg: Klavierkonzert a-Moll, op. 16 Víkingur Ólafsson Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op. 68 Konzertaufnahme vom 30.11.2019 im Konzerthaus Berlin Christoph Eschenbach dirigiert das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin Richard Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche, op. 28 Konzertaufnahme vom 29.05.2016 in der Berliner Philharmonie

Sonntag 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Konzert

Thüringer Bachwochen Herder-Kirche Weimar Aufzeichnung vom 08.04.2021 Johann Sebastian Bach Sinfonia für 2 Oboen, Fagott, Streicher und Basso continuo BWV 42 Kantate "Ich will den Kreuzstab gerne tragen" BWV 56 Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo a-Moll BWV 1041 Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo E-Dur BWV 1042 Kantate "Ich habe genug" BWV 82 Christoph Prégardien, Bariton Leila Schayegh, Solo-Violinistin und Konzertmeisterin Le Concert Lorrain Stephan Schultz, Violoncello und Leitung

Sonntag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Oper

Der Dämon Fantastische Oper von Anton Grigorjewitsch Rubinstein Sie ist ein Publikumsrenner - zumindest in Russland. Die Oper "Der Dämon" von Anton Rubinstein wurde 1875 am Mariinsky-Theater uraufgeführt. Danach folgten über 100 weitere Vorstellungen. WDR 3 stellt den Mitschnitt einer Aufführung an der Opéra National de Bordeaux vor. Liebe gleich Erlösung! Diese Gleichung geht in Rubinsteins Oper nur bedingt auf. Tamara und Prinz Senodal wollen heiraten. Insgeheim findet aber auch ein Dämon Gefallen an der Fürstentochter. Ihm gelingt es, nachdem er den angehenden Bräutigam zu Tode kommen lässt, die trauernde Braut zu küssen. Sie stirbt daran. Ihrer aufrichtig anhaltenden Liebe zu Senodal hat sie es letztlich zu verdanken, dass ihre Seele Erlösung im Paradies findet. Den Dämon ereilt ein anderes Schicksal. Er wird zu ewiger Einsamkeit verdammt. Zu Grunde liegen der Oper ein Gedicht von Michail Jurjewitsch Lermontow und volkstümlich russisch anmutende Melodien. Eingebettet in tief romantische Orchesterklänge sind u.a. zu hören Nicolas Cavallier als Dämon und Evgenia Muraveva in der Rolle der Tamara. Dämon: Nicolas Cavallier, Bass Fürst Gudal: Alexandros Stavrakakis, Bass Tamara, seine Tochter: Evgenia Muraveva, Sopran Prinz von Sinodal, ihr Verlobter: Alexey Dolgov, Tenor Tamaras Amme: Svetlana Lifar, Mezzosopran Ein alter Diener des Fürsten von Sinodal: Luc Bertin-Hugault, Bass Bote des Prinzen von Sinodal: Paul Gaugler, Tenor Ein Engel: Ray Chenez, Countertenor Chor der Opéra National de Bordeaux; Orchestre National Bordeaux Aquitaine, Leitung: Paul Daniel Aufnahme aus der Ope?ra National de Bordeaux

Sonntag 21:00 Uhr NDR kultur

NDR Bigband

"Windows to Strawinsky" Live aus der Elbphilharmonie Hamburg Am Mikrofon: N.N. NDR Bigband

Sonntag 21:05 Uhr Deutschlandfunk

Konzertdokument der Woche

6. Raderbergkonzert 2020/21 Werke von Johann Sebastian Bach, Astor Piazzolla, Maurice Ravel, Igor Strawinsky, Carlos Gardel, Alberto Ginastera und George Gershwin Saxofonquartett clair-obscur: Jan Schulte-Bunert, Sopransaxofon Maike Krullmann, Altsaxofon Christoph Enzel, Tenorsaxofon Kathi Wagner, Baritonsaxofon Aufnahme vom 18.3.2021 aus dem Theater im Delphi, Berlin Am Mikrofon: Sylvia Systermans "A manera de memorias" - "Eine Art Memoiren" heißt eine Sammlung von Interviews, die Astor Piazzolla in seinen letzten Jahren gegeben hat. "A manera de memorias" heißt auch das Programm des Saxofonquartetts clair-obscure zum 100. Geburtstag von Piazzolla. In sechs Bildern kreisen die musikalischen Erinnerungen um wichtige Stationen im Leben der Tangolegende. Um Menschen, die Piazzolla begleitet und Komponisten, die ihn inspiriert haben, von Bach bis Strawinsky, Ginastera und Gershwin. "A manera de memorias" ist aber auch ein musikalisches Portrait von clair-obscur selbst. Seit 24 Jahren spielt das Quartett aus Berlin in unveränderter Besetzung. Stilsicher und wandelbar gehört es zu den führenden Saxofonensembles weltweit, klingt mal farbenreich wie eine Orgel, mal klangüppig wie ein Blasorchester, mal filigran wie ein Streichquartett. Klingende Memoiren

Sonntag 22:00 Uhr Bremen Zwei

Klassikwelt in concert: Ravenna Festival 2020: Il Trionfo del Tempo e del Disinganno

Georg Friedrich Händels erstes Oratorium aus dem Jahre 1707 war der Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem Librettisten Benedetto Pamphili, der Händel auch auf Grund seiner guten Beziehungen zu Mäzenen von Nutzen sein sollte. Dieses Frühwerk gehört zu den besonders schönen Vertretern seiner Gattung.

Samstag Montag

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