Radioprogramm

Deutschlandfunk

Jetzt läuft

Die neue Platte XL

05.00 Uhr
Nachrichten

05.30 Uhr
Nachrichten

05.35 Uhr
Presseschau

Aus deutschen Zeitungen

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Kommentar

06.10 Uhr
Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06.30 Uhr
Nachrichten

06.35 Uhr
Morgenandacht

Pfarrer Christoph Seidl, Regensburg Katholische Kirche

06.50 Uhr
Interview

07.00 Uhr
Nachrichten

07.05 Uhr
Presseschau

Aus deutschen Zeitungen

07.15 Uhr
Interview

07.30 Uhr
Nachrichten

07.56 Uhr
Sport am Morgen

08.00 Uhr
Nachrichten

08.10 Uhr
Interview

08.30 Uhr
Nachrichten

08.47 Uhr
Sport am Morgen

08.50 Uhr
Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 240 Jahren: Bernhard Schott wird Hofmusikstecher in Mainz

09.10 Uhr
Das Wochenendjournal

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Die Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Sandra Richter Sandra Richter wurde 1973 in Kassel geboren. Die "Buddenbrooks" waren ihr literarisches Erweckungserlebnis. Später studierte sie Politische Wissenschaft, Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Hamburg. Schon mit 29 hat sie sich habilitiert, über Poetiken von Novalis bis Rilke. Seitdem bilden Lehre und Forschung einen wichtigen Bestandteil in Richters Leben, sie wirkte an Universitäten in Banja Luka (Bosnien-Herzegowina), Cambridge, Philadelphia, London, Paris und Peking. Seit 2008 ist Sandra Richter Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Stuttgart und seit 2019 leitet sie eine der bedeutendsten Literaturinstitutionen weltweit: das Deutsche Literaturarchiv Marbach. Sandra Richter lebt in Frankfurt und spielt zum Ausgleich ihrer vielfältigen Aufgaben gerne Saxofon.

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Gesichter Europas

Ungarn unter Alleinherrschaft - Protokoll einer Ermächtigung Mit Reportagen von Stephan Ozsváth

12.00 Uhr
Nachrichten

12.10 Uhr
Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

12.50 Uhr
Internationale Presseschau

13.00 Uhr
Nachrichten

13.10 Uhr
Themen der Woche

13.30 Uhr
Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Campus & Karriere

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Büchermarkt

Bücher für junge Leser

16.30 Uhr
Forschung aktuell

Computer und Kommunikation

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Streitkultur

17.30 Uhr
Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18.00 Uhr
Nachrichten

18.10 Uhr
Informationen am Abend

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Kommentar

19.10 Uhr
Sport am Samstag

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Hörspiel

des Monats Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein von Benjamin Maack Regie: Iris Drögekamp Komposition: Nikolai von Sallwitz Mit: Produktion: NDR Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das HÖRSPIEL DES MONATS trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den 12 Hörspielen des Monats das HÖRSPIEL DES JAHRES. Begründung der Jury Als er die Psychiatrie betritt, schämt er sich am meisten für seinen großen schwarzen Rollkoffer. "Sollte man nicht in aller Eile, mit einer nachlässig vollgestopften Tasche, und wochenlang nicht gewaschenen Kleidern, ungeduscht und tränenverschmiert in die Klinik kommen?", fragt sich Benjamin Maack, der Autor und Protagonist des Hörspiels "Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein". Er leidet an Depressionen, vor vier Jahren hat er sich schon einmal in dieselbe Klinik einweisen lassen. Maacks Angst davor, den äußeren Erwartungen an einen "richtigen Kranken" nicht gerecht zu werden, ist so nachvollziehbar wie absurd. In ihr offenbart sich ein großes Tabu unserer leistungsorientierten Gesellschaft, in der es vor allem darum geht, zu funktionieren. Psychische Probleme werden oft nicht als Krankheiten anerkannt. Symptome wie keinen Antrieb zu haben, sind verpönt. Seinen Mitmenschen aufgrund der eigenen Verfassung zur Last zu fallen, ebenso. Selbst die Diagnose Depression schützt den Ich-Erzähler des Hörspiels nicht vor diesem verinnerlichten Leistungsdruck: "Ich bewerbe mich um einen Job als Kranker, obwohl ich weiß, dass ich ihn nicht verdient habe", heißt es im Hörspiel. Oder: "Ich wünsche mir, ich hätte ein richtiges Problem, aber irgendwie habe ich ein falsches." Einprägsame, treffsichere Sätze wie diese weisen auf diesen gesellschaftlichen Missstand hin und machen die eineinhalb Stunden zu einer intensiven, fast schmerzhaften Hörerfahrung. Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein" schildert schonungslos ehrlich die qualvolle Innensicht einer Depression. Der Protagonist berichtet von seinem ihm aussichtslos erscheinenden Leben, dem Aufenthalt in der "Geschlossenen", den Nebenwirkungen von Psychopharmaka, vom Schreiben als Instrument des Überlebens. Das von Iris Drögekamp inszenierte Hörspiel schwankt zwischen Momenten tiefster Verzweiflung, Hoffnung und Panik, enthält aber auch viele tragikomische Szenen, wie etwa die, in der Maack in der Klinik "darauf bedacht ist, nicht zu lächeln und keinen Witz zu machen, weil er Angst hat, rauszufliegen. Obwohl fast ausschließlich der Ich-Erzähler spricht, schöpft das Hörspiel seine klanglichen Möglichkeiten umfassend aus und macht die Depression fühl- und hörbar. Das Sounddesign bringt die Hörer/innen direkt in den Kopf und Körper des Protagonisten. Maacks dichter, poetischer Text ist kein leicht zu konsumierender Stoff. Die Gedanken seines Hörspiel-Ichs kreisen um Selbsthass, Selbstbestrafung und Schuldgefühle, auch Selbstmordgedanken werden unmissverständlich formuliert: "Das Leben wird zu einer Liste von Erledigungen und der letzte Punkt ist der Tod", sagt der Protagonist an einer Stelle. Sich mit einem so persönlichen Krankheitsbild vor einer breiten Öffentlichkeit zu outen, ist nicht nur mutig, sondern hat auch eine enorme gesellschaftliche Relevanz: Indem das Hörspiel den Umgang mit Depression thematisiert, wirkt es deren gesellschaftlicher Tabuisierung entgegen. Maack knüpft dabei an die literarische Tradition des Schreibens als Therapie und Selbstermächtigung an, indem er seiner Krankheit seinen Text entgegenstellt: "Als es richtig schlimm wurde, habe ich angefangen zu schreiben. Mit einem Kugelschreiber saß ich auf meinem Krankenhausbett und spie in die Kladde, was in meinem Kopf war, was da tobte, die ganzen Splitter, den ganzen Schrecken." Dessen hohe poetische Qualität, die intensive (Klang-) Dramaturgie der Inszenierung, die herausragende Sprecherleistung von Stefan Konarske in der Hauptrolle und das hoch brisante Thema machen "Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein" zum Hörspiel des Monats März 2020.

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Atelier neuer Musik

Transkulturelles Komponieren Amen Feizabadis Suche nach einer neuen Narrativität Von Gisela Nauck Amen Feizabadi wurde 1983 in Teheran geboren und lebt zur Zeit in Berlin. In seiner Heimatstadt studierte er klassische Musik und danach an der Essener Folkwang Universität der Künste das Fach Komposition. Feizabadi bezeichnet sich als Musiker, Komponist und Musiktheater-Autor. Er will als Komponist Geschichten auf ganz neue Art und Weise erzählen: mit Instrumental- und Vokalklängen, mit persischen und europäischen Instrumenten, unter Verwendung von Fundstücken, Orten und Räumen. Nicht zufällig führte er Storytelling Music als Genre in die neue Musik ein. "Übermorgen um 03:15 Uhr mit dem dritten Klang" oder "Taximusic" oder "Die Sammelleidenschaft des Fährmanns" sind Arbeiten von ihm betitelt. Grundlage für diese sind fiktive, dokumentarische oder kollektive Geschichten, deren polyphoner Erzählung er musikalische Form gibt.

22.50 Uhr
Sport aktuell

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Lange Nacht

Der Charakter in einer Welt jenseits von Zeit Die Lange Nacht über Charles Dickens Von Christian Blees Regie: Claudia Mützelfeldt Charles Dickens (1812-1870) war eine Art Popstar des viktorianischen Zeitalters: Der überwältigende Erfolg seiner Romane wie "Oliver Twist" oder "David Copperfield" führte dazu, dass der Schriftsteller bereits als 30-Jähriger von Kritikern wie Lesern gleichermaßen gefeiert und bei öffentlichen Auftritten von Menschenmengen bedrängt wurde. Dies scheint umso erstaunlicher, als Dickens bereits als Kind zeitweise arbeiten gehen musste, um die eigene Familie finanziell zu unterstützen. Nach ersten Tätigkeiten als Parlamentsstenograf und Reporter startete das Schreibtalent seine literarische Karriere zunächst mit humorvollen Alltags-Skizzen. Die "Pickwick Papers" läuteten ab 1836 dann Dickens' rasanten Aufstieg zu Weltruhm ein. Die "Lange Nacht" nimmt den 150. Todestag des Autors zum Anlass, sich auch in seiner Heimatstadt London auf Spurensuche zu begeben. In der "Langen Nacht" fragen wir danach, wie viel Autobiografisches in seinen Werken steckt und was die Faszination seiner Bücher ausmacht, bis heute.

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

Der Charakter in einer Welt jenseits von Zeit Eine Lange Nacht über Charles Dickens Von Christian Blees Regie: Claudia Mützelfeldt Charles Dickens (1812-1870) war eine Art Popstar des viktorianischen Zeitalters: Der überwältigende Erfolg seiner Romane wie "Oliver Twist" oder "David Copperfield" führte dazu, dass der Schriftsteller bereits als 30-Jähriger von Kritikern wie Lesern gleichermaßen gefeiert und bei öffentlichen Auftritten von Menschenmengen bedrängt wurde. Dies scheint umso erstaunlicher, als Dickens bereits als Kind zeitweise arbeiten gehen musste, um die eigene Familie finanziell zu unterstützen. Nach ersten Tätigkeiten als Parlaments-Stenograph und Reporter startete das Schreibtalent seine literarische Karriere zunächst mit humorvollen Alltags-Skizzen. Die "Pickwick Papers" läuteten ab 1836 dann Dickens' rasanten Aufstieg zu Weltruhm ein. Die "Lange Nacht" nimmt den 150. Todestag des Autors zum Anlass, sich auch in seiner Heimatstadt London auf Spurensuche zu begeben. In der "Langen Nacht" fragen wir danach, wieviel Autobiografisches in seinen Werken steckt und was die Faszination seiner Bücher ausmacht, bis heute.

01.00 Uhr
Nachrichten

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Deutschlandfunk Radionacht

02.07 Uhr
Klassik live

Kissinger Sommer 2019 Sandor Veress Musica concertante für 12 Streicher Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und Streicher d-Moll Patricia Kopatchinskaja, Violine und Leitung Camerata Bern Aufnahme vom 21.6.2019 aus dem Regentenbau Bad Kissingen

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Heimwerk

Alexander Skrjabin Prélude und Nocturne für die linke Hand allein op. 9 Polonaise b-Moll, op. 21 2 (Deux) danses op. 73 Maria Lettberg, Klavier

03.55 Uhr
Kalenderblatt

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Die neue Platte XL